Neue Vorlagen … und Rezept gesucht …

Ihr kennt doch bestimmt die Apotheken-Schildchen aus meinem Buch?

Dazu gibt es jetzt auch ein paar Vorlagen in der Oster-Edition …

Eine hübsche Deko und super zum Verschenken, falls Du gerne Eierlikör selbst machst.

Das machst Du? Super!
Dann hast Du sicherlich ein tolles Rezept für einen sagenhaft leckeren Eierlikör?

Wenn Du Lust hast, schicke mir doch Dein Eierlikör-Rezept oder poste es als Kommentar oder auf meiner Facebook Seite …

Ich würde mich sehr freuen 😊

Weihnachtskarten

Ich gebe zu, sie sind schon eine ganze Zeit fertig … und was soll ich sagen, ich habe völlig versäumt, sie hier mal ordentlich vorzustellen … meine Weihnachtskarten

Es sind drei verschiedene Motive … Klappkärtchen in 12 x 12 cm … innen mit einem kleinen Weihnachtsgedicht aus früheren Tagen … und jedes Kärtchen bringt sich einen eigenen passenden Vintage-Umschlag aus echtem Zerkal Büttenpapier mit.

Ein Kärtchen mit Umschlag kostet 2,50€ … allerdings macht dies als Einzelbestellung leider wenig Sinn (weil ja noch das Porto dazu kommt).

Aber … als 3er Set bekommst Du sie für 7,50€ portofrei

oder … Du bestellst sie zusammen mit meinem Buch oder meinem feinen Kalender für 2021 … beides sind übrigens ganz wundervolle Geschenke

Kalender „Aus Liebe zu Shabby & Brocante 2021“ für 14,90€ zzgl. Versand

Wenn Du das Karten-Set … ein Buch und/oder einen Kalender bestellen möchtest, dann schicke mit doch bitte eine Mail … ich melde mich umgehend bei Dir.

Hab eine wunderschöne Adventszeit … herzliche Grüße,
Heidrun

P.S.: Bei der lieben Brigitte Godau im „Cottage 31“ bekommst Du übrigens Buch & Kalender & Weihnachtskarten vor Ort … oder Du kannst sie zu Deiner Bestellung im Cottage dazulegen lassen …
P.P.S.: Diese Werbung ist unbeauftragt und unbezahlt

Besuch im Cottage 31 … dem wahrhaften Shabby-Himmel … und Brocante Märchenwald … bei der wunderbaren Brigitte Godau

Ihr kennt diese Kategorie ja vielleicht schon … ich mache rechtlich genommen hier nun Werbung … aber das mache ich unbeauftragt und unbezahlt … und ihr werdet bestimmt vor allem Freude daran haben 😉

Am vergangenen Dienstag war es endlich so weit. Nachdem wir jetzt wochen- oder monatelang darüber gesprochen hatten, machte ich mich endlich auf den Weg nach Stuhr (kurz vor den Toren Bremens), um Brigitte Godau in ihrem „Cottage 31“ zu besuchen.

Unterwegs, bei ziemlich typischem Oktoberwetter, fragte ich mich kurz, wie ich denn auf die Idee gekommen war, für einen (von mir vermutet) kleinen Shabby-Laden, 250 km hin und 250 km zurück zu fahren. Doch mich hatten die wunderschönen Fotos, die Brigitte regelmäßig dienstags in der Gruppe „Cottage 31“ teilt, sehr neugierig gemacht. Also … ich war auf dem Weg …

Alles … aber kein kleiner Shabby Laden …

Als mein Navi mich anwies, nur noch einmal links abzubiegen, erspähte ich den liebevollen Hinweis darauf, dass ich auch ganz sicher am richtigen Ort angekommen war.

Voller Entzückung sah ich das Schild und eine Kommode nebst Vitrine, welche den Besuchern zum einen deutlich machen, dass es hier zum Cottage 31 geht, zum anderen stellte es für mich ganz deutlich klar, dass hier eben nicht nur ein kleiner Shabby-Laden auf mich wartet. Ich vermutete richtig, wenn man seine Einfahrt so hübsch inszeniert, dann ist dieses Empfang-Ensemble der Wegweiser zu einem Brocante- und Shabby-Traum-Refugium.

Was ich in den nächsten Stunden erlebt habe, lässt sich selbst von mir nur ganz schwer in Worte fassen … deshalb ist es gut, dass ich viele Fotos gemacht habe, die zeigen, was ich einfach nicht ausreichend beschreiben kann.

Allerdings kann ich jedem empfehlen, sich das Cottage 31 selbst einmal anzusehen … und ich kann nur sagen, ich bin immer noch total inspiriert, verliere mich in den vielen Fotos und bin vor allem sehr dankbar und glücklich, dass ich diesen so liebevollen und wunderschönen Ort und vor allem die liebe Brigitte gefunden habe.

Die kühnsten Träume übertroffen …

Schon der Anblick des Hauses ließ mein Herz höher schlagen … die Türen und die Treppe und die wie zufällig aufgestellten Dinge des schönen Lebens … das alles passte für mich so stimmig, dass ich sehr vorfreudig gespannt war, was sich hinter Tür und Tor wohl zeigen mochte.

Nach einer sehr herzlichen Begrüßung hatte ich das große Glück, dass Brigitte mich erst einmal zu einem Tee in den privaten Bereich des Hauses einlud.

Ich folgte ihr … aber nur sehr langsam und staunend. Ich habe schon viele Fotos aus schönen Häusern und Wohnungen gesehen, habe schon einige sehr liebevoll eingerichtete Menschen besucht. Aber noch nie habe ich so ein bezauberndes Heim erlebt. Erleben … ist da genau das richtige Wort. Mit einer grenzenlosen Liebe zum Detail und als Resultat jahrzehntelanger Sammelleidenschaft, haben Brigitte und ihr Mann etwas erschaffen, was für mich der Inbegriff eines Wohntraumes ist. Und auch wenn ich mehrmals mit und ohne Kamera durch die Räume geschwebt bin, so ist mir völlig klar, dass ich nur einen Bruchteil der dort beheimateten Schätze überhaupt gesehen habe.

Und alles ist bewohnt, belebt und unglaublich gemütlich!

Dass es davon hier noch keine Fotos gibt, hat einen guten Grund. Die liebe Brigitte wird mit ihrem Traum-Zuhause in meinem nächsten Buch zu bewundern sein … bleibt ein bisschen neugierig … es lohnt sich sehr, und ich freue mich schon ganz unglaublich auf meinen nächsten Besuch.

Tatsächlich verplauderten wir uns fast bei einem sehr guten Tee und einem (ich korrigiere … zwei) Stückchen leckeren Kuchen.

Cottage 31 … ein Garten … ein Park … ein Brocante-Märchenwald

Es hätte mir auch gefallen, einfach dort in der gemütlichen offenen Küche sitzen zu bleiben, Geschichten zu hören und zu erzählen.

Aber ich hatte mir ja auch vorgenommen, das Cottage zu besichtigen … wollte einige Fotos machen … und ich war neugierig.

Der Eingang zum Cottage ist bereits ein Phänomen!

Durch eine Einfahrt, die liebevoll viele, viele Schätze beherbergt, flaniert man vorbei an überdachten Austellungseckchen mit Möbeln und Geschirr, findet Gartendeko, Tischchen, Töpfchen und Pflanzen … man lustwandelt durch einen Märchenwald aus Brocante-Träumen

Ich habe gar nicht gefragt, ob die Dinge auch käuflich zu erwerben sind, oder ob es sich um reine Ausstellungsstücke handelt, aber eines sind sie auf alle Fälle … traumhaft schön anzusehen!

Zu dem Zeitpunkt war ich schon nahe an der Reizüberflutung und nicht mehr zu vielen klaren Gedanken fähig … doch jetzt stand ich vor dem eigentlichen Cottage 31 … einem ganz bezaubernden Holzhaus, welches der Hausherr selbst gebaut hat.

Es ist von außen ebenso liebevoll und wunderschön dekoriert, wie alles, was ich bisher hier gesehen habe.

Innen erwartete mich ein heimeliges Licht und eine wunderbare Wärme, denn das Cottage wird mit einem Pelletofen beheizt. Und es ist ein Raum voller Glück … in Form von alten Spitzen, wunderschönen Schränken, Karten, Schälchen, Bildern, Rahmen … Kerzen … Lichtern … Dosen, Geschirr, Büchern … und all den vielen bezaubernden Dingen, die Brigitte jede Woche dienstags in der Facebook-Gruppe „Cottage 31“ www.facebook.com/groups/1333863450153582 zeigt.


Ein Wimmelbild aus Shabbyträumen … teils richtig alt … teils alt gestylt. Alles wunderschön dekoriert und liebevoll in Szene gesetzt.

Am Cottage vorbei führt ein überdachter Weg zur Rückseite des zauberhaften Häuschens … und natürlich ist auch dieser „Durchgang“ wunderhübsch dekoriert, hat ein Fenster und ist einfach liebevoll verwunschen und unglaublich schön …

Die Rückseite vom Cottage ist ein Traum … hell, überdacht, wundervoll eingerichtet … hier fehlen mir jetzt wirklich die Worte!

Aber tatsächlich muss man das einfach mal wahrhaftig gesehen haben …

Angrenzend befindet sich noch mehr Garten oder eher ein kleiner Park … und jedes Eckchen hat eine Laterne, einen kleinen dekorierten Tisch oder sonst etwas Hübsches zu entdecken. Gießkannen, Steine, Figuren … viel verwunschenes Grün … es ist ein Traum … anders kann ich das nicht sagen!

Und wenn ich ehrlich bin, für diesen Park … meinen ganz persönlichen Märchenwald, könntest Du, liebe Brigitte, eigentlich Eintritt nehmen!

Und wenn dann noch die Chemie stimmt …

Ich bin im Verlauf des Nachmittages noch ein paar Mal die verschiedenen Wege gelaufen, ins Cottage gegangen und wieder heraus … ich habe gestaunt, fotografiert und geträumt. Natürlich habe ich auch ein bisschen eingekauft, aber die kostbarsten Dinge sind die wunderbaren Eindrücke und der herzliche und unglaublich stimmige Plausch mit Brigitte. Nach wenigen Minuten hatte ich das Gefühl, sie seit Jahren zu kennen.

Es war ein Tag voller Glück und Inspiration, kurzweilig und so angefüllt mit guten Gesprächen und tollen Eindrücken, ganz viel Herzlichkeit … und so ist die Zeit leider wie im Fluge vergangen … irgendwann musste ich mich dann auch wieder auf den Heimweg machen. (Hätten meine Kätzchen nicht zu Hause auf mich gewartet, säße ich vermutlich immer noch in Deiner Küche …)

Aber natürlich komme ich ganz bald wieder … zur Buch-Recherche natürlich.

Aber auch zum „Lichterglanz und Winterzauber“, eine besondere Ausstellung, die im parkähnlichen Garten rund um das Cottage 31 am 7. + 8. November stattfinden wird.

Ich kann nur jedem ans Herz legen, diesen wundervollen Shabby-Märchenwald mal selbst zu besuchen. Auch eine Anfahrt von mehreren Stunden (vielleicht als Wochenend-Trip mit einem Besuch in Bremen?) lohnt sich unbedingt.

COTTAGE 31
Brigitte Godau
Moordeicher Landstr. 31
28816 Stuhr
Mi – Fr 11.00 bis 18.00 Uhr
0176 447 175 65

P.S.: Ach ja … mein Buch „Aus Neu mach Alt“ und der Kalender „Aus Liebe zu Shabby & Brocante 2021“ ist ab sofort bei Brigitte im Cottage erhältlich 😊
Und natürlich bei mir … und als praktisches Taschenbuch auch hier

Einfache Anleitung für ein praktisches Garten Tablett … ohne Kippeln

Der ein oder andere hat ja im Moment vielleicht ein bisschen mehr Zeit als üblich … und möglicherweise habt ihr Spaß daran, euch für den Sommer ein praktisches Garten Tablett zu bauen, bei dem Gläser und Becher nicht so bruchgefährdet sind … hier ist die versprochene Anleitung dazu …

Du brauchst folgendes Material:

  • 1 Sperrholzplatte (Stärke 10 mm)
    meist erhältlich in dem Maß 1200 x 600 mm
  • Kreuzschlitz Schrauben 2×16 mm
  • Farbe, Wachs und Verziehung Farbe nach Geschmack
    (z.B. Ornamente oder Fototransfer)
  • evtl. 2 Griffe

Zuschnitt Sperrholz:

  • (A) 600 x 300 mm = Boden 1x
  • (B) 600 x 130 mm = Seiten lang 2x
  • (C) 320 x 130 mm = Seiten kurz 2x
    (evtl. Ausgeformt siehe Foto)
  • (D) 300 x 120 mm = Teilung 1x
  • (E) 290 x 100 mm = Teilung 2x
  • (F) 190 x 100 mm = Gläserunterteilung 2x

Falls Du gerne ausgeformte Seitenteile verwenden möchtest, bereite diese entsprechend vor …

Zeichnen Dir am besten die Aufteilung auf dem Boden oben und unten vor … das erleichtert später das Positionieren der Böden und der Schrauben

Befestige ein Seitenteil lang (B) mit einigen Schrauben am Boden. (evtl. kann ein Fixieren mit ein paar Tropfen Heißkleber sehr hilfreich sein)

Jetzt legst Du die Seitenteile kurz (C) so auf, dass Du sie am Boden und am bereits befestigten Teil (B) verschrauben kannst.

Vorne stehen diese beiden Teile nun je 10 mm über, weil dort zum Schluss das andere lange Seitenteil verschraubt wird.

Nun teilst Du das Tablett mit der Teilung (D) und schraubst dieses Brett an Boden und dem langen Seitenteile fest.

Als nächstes werden die beiden Unterteilungen ebenfalls in das 290 mm-Feld geschraubt.

! Tipp !
Um flexibler zu bleiben, habe ich die Gläserunterteilung zum Herausnehmen gemacht. Dazu werden mittig kleine 50 mm lange Stege aus einem Brett (E) und beiden Gläserunterteilungen (F) herausgesägt. Wer dies nicht möchte, benötigt stattdessen 4x Gläserunterteulung à 90×100 mm, die dann ebenfalls verschraubt werden muss.

Wenn alle Unterteilungen richtig platziert und gut festgeschraubt sind …

… wird das zweite Seitenteil lang (A) vorne vor das Tablett gesetzt und mit dem Boden und den beiden kurzen Seitenteilen verschraubt.

Wenn Du keine ausgeformten Seitenteile mit Griffmulde verwenden möchtest, sollten natürlich noch Griffe angebracht werden.

Du kannst das Tablett jetzt anmalen, dekorieren und gestalten … ich habe es allerdings nur ganz einfach mit cremeweißer Kreidefarbe angemalt und anschließend ein wenig rustikal gewachst.

Vielleicht hilft das ein bisschen gegen Langeweile und Hausarrest-Blues … oder es macht vielleicht einfach ein wenig Freude, sich auf den Sommer im Garten oder auf dem Balkon vorzubereiten.

Übrigens ist es auch ganz praktisch, wenn man sein Home Office Equipment mit in den Garten nehmen möchte 😉

So oder so …

Für schönes Wetter … ein Garten Tablett (die Anleitung folgt in Kürze)

Bei meinem letzten Beitrag war ich meiner Zeit wohl etwas voraus … und auch wenn ich „Zu Hause ist es am schönsten“ tatsächlich ganz ernst gemeint hatte … der ein oder andere empfindet es heute vielleicht etwas höhnend.
Das war natürlich keinesfalls so gemeint, denn ich konnte ja nicht wissen, was da so auf uns zu kommt.

Aber nun sind viele von uns zu Hause, und die Kreativen unter uns nutzen die Zeit mit vielen Basteleien … und alle mit Garten sind gesegnet, denn wenn das Wetter mitspielt, ist das die gesündeste und vielseitigste Art, die Tage zu verbringen.

Und wer gerne mit seinem halben Hausstand in den Garten zieht – oder zu späteren Zeiten liebe Gäste bewirtet, der kennt vielleicht das Problem normaler Tabletts mit der Erdanziehungskraft.
Wie oft hat etwas den Halt verloren und alles ist ins Rutschen gekommen? Bei mir leider ziemlich oft …

Und deshalb habe ich mir vor einiger Zeit diese Gartentablett gebaut … hoher Rand, gute Griffe, sinnvolle Aufteilung. Es ist praktisch und auch ganz hübsch … und in ein paar Tagen teile ich hier die Anleitung.

Bis dahin … bleibt gesund!

Update:
Die Anleitung findest Du hier https://fraeulein-brocante.de/anleitung-fuer-ein-praktisches-garten-tablett-ohne-kippeln/

Anleitung für ein hübsches Osterbild … weil nach Weihnachten ja irgendwie vor Ostern ist

Vor einigen Jahren habe ich ein paar Anleitungen für ein DIY Magazin entwickelt.

Und auch wenn ich diese Anleitung bereits auf HeimatWeiss (mein vorheriger Blog) gepostet habe … ich finde es einfach ziemlich niedlich … und schnell gemacht … und deshalb kommt es jetzt auch hier nochmal auf die Seite …

Du brauchst folgendes Material
(bei einer Leistenlänge von 100 cm/1000 mm):

  • 1 Rechteckleiste 20 x 10 mm (Leiste A)
  • 2 Rechteckleisten 40 x 5 mm (Leiste B)
  • 1 Quadratleiste 10 x 10 mm (Leiste C)
  • 12 Schrauben 1 x13
  • 1 Vorlage, Foto oder Osterpostkarte passen zum Rahmen
    (und spiegelverkehrt falls sie gepotchet werden soll)
  • 1 kleines Nest oder ein kleiner Kranz
  • Deko- bzw. Wachteleier
  • (Kreide)farbe
  • Draht
Zuschnitt der Leisten:
  • Leiste A (20 x x10 mm): 2 Stücke à 200 mm und 2 Stücke à 120 mm für den Rahmen
  • Leiste B (40 x 5 mm): 6 Stücke à 330 mm (die Leisten also jeweils in drei gleiche Teile zersägen)
  • Leiste C (10 x 10 mm): 2 Stücke à 250 mm
Und dann geht es los …

Schritt 1
Säge die Leisten A, B und C auf die entsprechenden Zuschnitt-Maße und schleife die Sägekanten glatt.

Schritt 2
Dann beginnst Du am besten mit dem kleinen Rahmen, also mit den Leisten A … die Du mit der Heißklebepistole oder besser noch mit Leim zu einem Rahmen zusammensetzt.

Schritt 3
Die Leisten B legst Du so nebeneinander, dass jeweils ein kleiner Spalt entsteht. Insgesamt sollte es eine Breite von gut 25 cm ergeben.

Schritt 4
Nun legst Du oben und unten die Quadratleiste C auf und fixieren Sie diese mit Leim (oder mit der Heißklebepistole).

Schritt 5
Zum besseren Halt – und weil es ganz niedlich aussieht -werden die Leisten von der Vorderseite aus mit jeweils zwei Mini-Schrauben zusätzlich befestigt.

Schritt 6
Unterlage und Rahmen kannst Du nun nach Geschmack anmalen. Danach wird an der gewünschten Stelle das Foto oder die Postkarte befestigt, oder ein Motiv aufgepotcht.
In meinem Beispiel war es Kreidefarbe, die ich teilweise wieder abgenommen habe und ein aufgepotchtes Osterbild.

Schritt 7
Als nächstes leimst oder (heiß)klebst Du den Rahmen über das Motiv und befestigst und das Nest oder den Kranz und die Dekoeier mit ein wenig Heißkleber.

Schritt 8
Falls das Bild zum Aufhängen gedacht ist, ziehst Du einfach etwas Blumendraht zwischen den Brettern hindurch und umwickelst damit die beiden Enden der Querleiste.

TIPPS:
Nr. 1
Ich verwende gerne gebrauchten Draht (zum Beispiel von ausgedienten Adventskränzen)
Nr. 2
Auch wenn ich das ganze hier als Osterbild anpreise … mit einem Gläschen mit Sand und ein paar Muscheln wird es auch ein tolles Sommerbild … mit Tannenzweigen und kleinen Weihnachtskugeln ein 1a-Weihnachtsbild … sei kreativ!

Und jetzt wünsche ich Dir

Das Fräulein und das Geheimnis der Umlaute

Wenn man oder besser frau sich überwiegend mit Brocante und Shabby befasst, dann zwängt sich das hübsche alte Wort „Fräulein“ geradezu auf. Und das sogar dann, wenn man so wie ich, vom Fräulein mindestens genauso weit weg ist, wie von der Epoche, aus der die meisten meiner Möbel stammen.

Um nun die etwas sonderbar anmutende Schreibweise meines Logos zu erklären, ist ein Ausflug in die Zeit der der alten Schriften ratsam … und zwar dorthin, wo die Umlaute geboren wurden.

Bevor es unsere Umlaute gab, hätte man das Fräulein ganz einfach Fraeulein geschrieben.

Aber bereits in der Fraktur setze man das „e“ über das „a“ (oder „o“ oder „u“).

Im Kurrent und der altdeutschen Schrift machte man das ganz genau so, nur sah das „e“ ein kleines bisschen anders aus.

Aus diesem kurrent- oder altdeutschen „e“ wurden alsbald kleine Striche und am Ende einfach zwei Punkte.

Um nun ein wenig an die Entstehung der eigentümlichen Umlaute zu erinnern (und ich gebe zu, um einen Bezug zu meiner umlaut-freien Domain herzustellen) habe ich mich für ein kleines „e“ neben dem „a“ entschieden …

Dass „Brocante“ übersetzt in etwa Flohmarkt oder Trödel heißt und eigentlich ein etwas eleganterer Name für den Shabby Stil ist, war vermutlich vielen bereits bekannt … mir gefällt darüber hinaus auch, dass es eine kleine Brücke zum alt-französischen schlägt … außerdem klingt „Fraeulein Brocante“ einfach ‚très chic‘ im Gegensatz zu „Fraeulein Shabby“

Und die im Logo verwendete Schrift ist eine Hommage an den von mir so sehr verehrten Jugendstil …